Leckere Erfrischung in Großrinderfeld
Der Eiswagen zu Besuch in Schule, Kindergarten und Ortsmitte
Am vergangenen Freitag schmeckte der Schulvormittag besonders gut: der Eiswagen De Fillipo aus Kreuzwertheim hielt pünktlich um 11.30 Uhr vor der Schule. Alle Klassen kamen dann in den Genuss einer leckeren Eiskugel, die vom Kinderförderverein gesponsert wurde. So wurde der letzte Freitag im Schuljahr zu einem ganz besonderen Highlight.
Nachdem alle Schulkinder die kühle Überraschung genossen hatten, durften sich auch die Kindergartenkinder über ein leckeres Eis freuen, denn der nächste Halt des Eiswagens war der Großrinderfelder Kindergarten.
Abschluss des Eiswagens war dann am Großrinderfelder Marktplatz. Hier waren Groß und Klein auf eine kühle Überraschung eingeladen.
Unser Dank für diese tolle Aktion gilt dem Kinderförderverein Großrinderfeld e.V., der uns diese schöne Überraschung beschert hat!
„Rinnerfld un sai Schprooch“
„Rinnerfld un sai Schprooch“ - wo kommt der Dialekt in Großrinderfeld her und wie hört er sich an. Einen kleinen Exkurs in die Sprachgeschichte und den Dialekt des Ortes gab es bei einem Workshop von Helga Koch, Hans Slama und der Linguistin Dr. Isabell Arnstein an der Freiherr-von-Zobel-Grundschule in Großrinderfeld. Die Veranstaltung reiht sich in eine Serie von passgenauem Unterricht zum ortseigenen Dialekt an Grundschulen im ländlichen Raum ein, die im aktuellen Schuljahr an einigen Grundschulen im Neckar-Odenwald- und Main-Tauber-Kreis stattfinden können. Das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg fördert im Rahmen des Kabinettsausschusses Ländlicher Raum das Projekt.
In einem ländlich geprägten Raum wie der Gegend um Großrinderfeld herum, traf der Inhalt des Workshops auf reges Interesse der Mädchen und Jungen. „Meine Oma und mein Opa sprechen auch so.“, war ein oft gehörter Kommentar der Kinder, wenn es um die ortstypischen Begriffe ging, die Mundartsprecherin Helga Koch zum einen anhand von Reimen vorstellte, zum anderen anhand der Tradition des „Döggeli-Backens“. Von Helga Kochs Kunst des „Döggeli-Backens“ konnte sich dann auch jeder Schüler selbst überzeugen. „Döggeli“ sagt man vor Ort nämlich zu den Weihnachtsplätzchen und gerade in der Vorweihnachtszeit ist das natürlich ein Thema, zu dem viele Kinder einen Bezug haben, wenn auch daheim gebacken wird. „Maahl“, „Öpfel, „Glumbe“, „Gwörz“, was man nicht alles zum Backen brauchen kann. Dialektale Sprache mit der Lebenswirklichkeit der Kinder verbinden, war ein Ziel des Vormittags. Dialekt als Form der gesprochenen Alltagssprache kennen zu lernen, ein anderes. „Mein Vater spricht mit meiner Oma am Handy immer Dialekt, aber mit mir nicht.“, meinte ein Junge. Die zahlreichen Hörbeispiele von Mundartsprecherin Helga Koch wurden von Dr. Isabell Arnstein in einen sprachgeschichtlichen Rahmen gebettet. „Unsere heutige Sprache ist nicht vom Himmel gefallen, und viele Dialektwörter hörten sich im Mittelalter fast schon so an, wie man sie heute spricht.“, so Arnstein und veranschaulichte ihre Ausführungen, wie sich die deutsche Sprache in den verschiedenen Dialektregionen entwickelt hat, an vielen kindgerechten Beispielen.
Auch das SWR-Studio Tauberbischofsheim interessierte sich für diese besondere Mundartstunde und konnte begeisterte Schüler interviewen.
Bauschultage in der Grundschule Großrinderfeld - Baufirma Konrad Bau zu Gast
In Großrinderfeld tut sich was – gegenüber der Grundschule entsteht ein neuer Bildungscampus. Natürlich erleben die Grundschüler und Grundschülerinnen hautnah mit, wie Bagger und Lastwagen neben der Schule auf und ab fahren. Um nun ganz nah an der Baustelle mal nach dem Rechten zu sehen, luden Verantwortliche der Firma Konrad Bau GmbH & Co. KG aus Lauda-Königshofen die Grundschulklassen ein. Am Dienstag und Mittwoch durften dann die einzelnen Klassen ihre Bauschultage erleben. An verschiedenen Stationen wurde den Kindern verdeutlicht, was es auf einer Baustelle alles so gibt, was wichtig ist und welche Materialien entscheidend sind.
Zunächst wurde die richtige Baustellenkleidung begutachtet: Das Rohrmännchen Berti musste bekleidet werden – natürlich wie es sich für einen echten Bauarbeiter gehört. An einer weiteren Station lernten die Grundschüler und Grundschülerinnen die wichtigsten Verkehrsschilder einer Baustelle kennen. In acht Fühlrohren ertasteten die Kinder dann verschiedene Bodenbeläge und Materialien, die eine Baustelle so mit sich bringt. Ein weiteres Highlight war dann der Gummistiefel-Weitwurf! Die Kinder warfen die Stiefel dabei so weit sie konnten und durften dann ihre eigene Weite mit einem Messrad vermessen.
Am Ende durfte sich jedes Kind noch eine Erinnerung an diesen Tag mitnehmen: Zwischen Zollstöcken, Mäppchen, Halstüchern, Magneten, Karabinern und vielem mehr fiel die Entscheidung nicht leicht!
Was für besondere Schultage für die Grundschüler und Grundschülerinnen!
Wir danken der Firma Konrad Bau für dieses einmalige Erlebnis!



