Kooperation und Schule: Großrinderfeld

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Was passiert, wenn es brennt? Wir probten für den Ernstfall

„Hurra, hurra die Schule brennt“ – welcher Schüler hat sich nicht, dass ein oder andere Mal gewünscht, dass dieser Songtext wahr wird (natürlich nur, wenn keiner mehr im Schulhaus ist) und Schule in paar Tage ausfällt? In Wahrheit ist es nur ein Wunschgedanke, denn niemand möchte den Ernstfall – einen Brand – in der Schule erleben.

„Was passiert im Brandfall? Wie setzt man einen Notruf an? Woran erkenne ich eine Gefahrenlage?“ – diesen wichtigen Fragen gingen die Grundschülerinnen und Grundschüler der Freiherr-von-Zobel-Schule unter der Leitung von Bernhard Lang, ehemaliger Feuerwehrkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Großrinderfeld, nach.

Bernhard Lang bot den Schülerinnen und Schülern der Freiherr-von-Zobel Schule die Chance, Wissen und Übungen rund um das Thema Brandschutz zu vermitteln. Die Kinder lernten, woran sie eine Gefahrensituation erkennen können, was es wann zu beachten gilt und wie sie in den bestimmten Situationen entsprechend vorgehen sollen. Vor allem das Verhalten im Brandfall stand im Vordergrund der Schulungen. Herr Lang besuchte hierfür alle acht Klassen und sensibilisierte die Schülerinnen und Schüler für das Thema Brandschutz in je zweistündigen Einheiten, die durch die Ausgewogenheit von theoretischen und praktischen Inhalten besonders abwechslungsreich gestaltet waren.

Für die Viertklässler bietet Herr Lang zudem noch bis zum Schuljahresende eine Feuerwehr-Arbeitsgemeinschaft an, zum einen um gerade ihnen das Handwerkszeug für eine mögliche Gefahrensituation an die Hand zu geben, zum anderen aber auch um Kindern und Jugendlichen zu zeigen, wie wichtig die Arbeit der Feuerwehren ist.

Ein weiteres Anliegen der einstündigen Schulung der Klassen 4 war Herrn Lang das richtige Absetzen eines Notrufs. Auch hier konnte der pensionierte Polizeibeamte auf seinen Erfahrungsschatz zurückgreifen und den Schülerinnen und Schülern wertvolle Tipps geben, welche Fragen und Antworten bei einem Notfall zwingend notwendig sind. In Rollenspielen erprobten die Kinder dann das neu Gelernte.

Zudem wurde es am Ende der Woche „ernst“: Als der Probealarm ertönte, mussten alle Grundschülerinnen und Grundschüler zeigen, was sie gelernt hatten! In Zweiergruppen ging es nach Prüfung der Fluchtwege zum Sammelplatz auf den Festplatz. Dort wurde durchgezählt und bis zur Entwarnung abgewartet. Herr Lang lobte den reibungslosen Ablauf und gab wertvolle Tipps zur Verbesserung.

Letzlich waren sich alle einig: Es ist wichtig Abläufe zu kennen und auf den Notfall vorbereitet zu sein, um Ruhe zu bewahren und sich richtig zu verhalten. Herrn Lang ist es zu verdanken, dass wir nun alle besser für den Ernstfall gewappnet sind. Daher werden wir auch im nächsten Schuljahr regelmäßige Übungen und Trainingseinheiten mit dem Fachmann durchführen.

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