Kultur trifft Schule: Großrinderfeld

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Hier wird Schule zum Lebensraum…
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TourneeOper Mannheim: "Papageno und die Zauberflöte"

Zwei junge Helden machen sich auf den abenteuerlichen Weg, eine junge Prinzessin aus den Fängen eines Bösewichtes zu befreien. Dabei stellen sich ihnen einige Hindernisse in den Weg…

Eine kindgerechte Version der Zauberflöte als mitreißende und unterhaltsame Oper. Das Stück vermittel wie wichtig Freunde sind und dass es sich lohnt mutig zu sein!

Im Juni 2021 gastierte die Tourneeoper Mannheim in unserer Turnhalle mit der Kinderoper „Papageno und die Zauberflöte“ (PDF-Datei). Die Kinderoper basiert auf der Oper „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart und wurde kindgerecht aufbereitet. Die wichtigsten Arien der Oper waren enthalten und wurden während der Aufführung live gesungen. Die Geschichte wurde den Kindern spannend und kindgerecht erzählt, sodass unsere Schüler und Schülerinnen eine der bekanntesten Opern spielerisch kennen lernten. 

Schon vor der Aufführung wurden im Musikunterricht mit allen Klassen die Geschichte bekannt gemacht und das Mitmachlied, das während der Aufführung von allen gemeinsam gesungen wurde, eingeübt. 

Aufgrund der Corona Bestimmungen konnte dieses Mal leider keine Schülergruppe aktiv auf der Bühne mitwirken, was nicht heißt, dass nicht doch ein Weg gefunden wurde, um die Kinder aktiv teilhaben zu lassen...

So erlebten unsere Schüler und Schülerinnen endlich wieder live eine sehr gelungene, fantasie- und humorvolle Inszenierung, die manchem die klassische Musik ein bisschen näher bringen konnte.

Das Nimmerlandtheater spielt "Die 9. Sinfonie der Tiere"

Musik verbindet, baut Brücken und überwindet Grenzen - 9. Sinfonie der Tiere

Nach einem Jahr pandemiebedingter Zwangspause, durften wir im Dezember 2021 das Nimmerlandtheater mit dem Ein-Personen-Stück „Die 9. Sinfonie der Tiere“ wieder live erleben.

Zum Inhalt:

Der junge, aufstrebende Dirigent Karavan, wohnhaft in einer kleinen, renovierungsbedürftigen Wohnung, erhält einen Anruf, der sein ganzes Leben verändert: Ein Konzerthaus in Berlin engagiert ihn, um die 9. Sinfonie von Beethoven zu dirigieren. Selbstverständlich sagt dieser sofort zu, winken ihm doch Ruhm und Ehre, nicht zu vergessen, ein durchaus ansehnliches Honorar. Dass es sich hier wohl um eine Verwechslung mit dem berühmten Dirigenten Karajan handelt, davon ahnt er nichts, vielleicht will er es auch einfach nicht wahrhaben.

Natürlich gibt es einen Haken an der Sache: Sein eigenes Orchester muss Karavan mitbringen – sicher doch kein Problem für einen berühmten Dirigenten. Für einen berühmten Dirigenten wie Karajan sicherlich nicht - für den Dirigenten Karavan ein fast unlösbares Problem. Gott sei Dank gibt es Künstleragenturen. Nach endloser Telefoniererei rettet ihn ein Anruf bei einer etwas dubiosen Agentur, die ihm ein ganzes Orchester anbietet. Ein „schwer vermittelbares“ zwar, aber eben ein Orchester. Also bucht Karavan, denn auf seine Gage will er nicht verzichten, herrscht doch ausgesprochene Ebbe in seinem Geldbeutel.

Wer dann aber vor seiner Tür steht und klingelt, lässt seinen Atem stocken!

Jedes Mal steht ein anderes Tier mit seinem Instrument im Türrahmen: Löwe Leo mit seiner Pauke, Schildkröte Frieda mit ihrer Klarinette, Dr. Silke Schaf mit ihrem Fagott, Adalbert Adler mit seiner Posaune, Hubert Wolf mit der Tuba, Mike Maus mit seiner Querflöte, Liesel Gans mit der Oboe, Mietze Katze mit ihrem Horn und Fred Fuchs mit seiner Trompete. Auch die Eichhörnchen Mini, Midi und Maxi Hörnchen sind mit Geige, Bratsche und Cello vertreten. Zum Schluss steht Bruno Bär mit seinem Kontrabass in der Tür.

Das tierische Orchester (PDF-Datei) trifft sich im Wohnzimmer des jungen Karavan. Schnell befindet sich dieser in einem Wettlauf mit den Gewohnheiten und gegen den Hunger der Tiere, der zwangsläufig das Orchester schmälern würde. An der Spitze der Nahrungskette stehen freilich Löwe und Bär, die sich gern den einen oder anderen Happen unter den Tieren gegönnt hätten. Aber auch anderen Orchestermitgliedern lief das Wasser im Munde zusammen. Ein wildes Durcheinander entsteht. Für Beethoven und dessen Meisterwerk interessiert sich hier wahrlich niemand, der Überlebensinstinkt siegt.

Nun liegt es an Dirigent Karavan, den tierischen Haufen so zu sortieren, sodass kein Tier das andere frisst noch selbst gefressen wird. Zudem soll ja auch immer noch die 9. Sinfonie von Beethoven geprobt werden. Karavan gibt zwar sein Bestes, kann aber das über ihn hereinbrechende Chaos nicht aufhalten. Auf einmal beginnt der stumme Bär die Instrumentalversion von Schillers „Ode an die Freude“ auf seinem Kontrabass zu spielen. Damit vollzieht sich ein Stimmungswandel, denn endlich erinnert sich jedes Orchestermitglied wieder an seine eigentliche Aufgabe: Musik verbindet, überschreitet Grenzen, vereint die unterschiedlichsten Charaktere.

So gelingt es Karavan mit Hilfe des Bären und durch eine geschickte strategische Aufstellung der Instrumentalisten, der Trennung der gefährlichen Blechblasinstrumenten-Tiere von den friedlichen Holzblasinstrumenten-Tieren, die 9. Sinfonie von Beethoven, untermalt mit Schillers Text „Ode an die Freude“, äußerst lebendig erklingen zu lassen.

Eindrucksvoll spielte die Schauspielerin Anahita Müller die verschiedenen Charaktere. Durch den rasanten Wechsel von Gestik, Mimik und Sprache erschuf sie eine imaginäre Welt, die alle Zuschauer in ihren Bann zog. Auf spielerische Art und Weise erhielten die Grundschülerinnen und Grundschüler so viele Informationen über klassische Musikinstrumente, über die Orchesterordnung und über Beethoven höchst persönlich. Sie lernten, welche Blechblasinstrument es in einem Orchester gibt, dass die Streicher immer in der ersten Reihe sitzen und dass Beethoven taub war…

Ergänzend zum Theaterstück hatten die Kinder, vor und nach der Vorstellung, die Möglichkeit eine etwa 40-minütige Instrumentenschau (PDF-Datei) beizuwohnen. Im ersten Teil wurden zunächst die vier Instrumentenfamilien vorgestellt und ein jedes Instrument kurz erläutert. Im zweiten Teil durften die Kinder die Streichinstrumente ausprobieren. Im Fokus stand hierbei das selbstständige Entdecken der Instrumente, um vielleicht den Wunsch zu erwecken, selbst ein Instrument zu erlernen.

TourneeOper "Es war einmal..."

Die Magie der Märchen an der Freiherr-von-Zobel-Schule

Die Tournee-Oper Mannheim gastierte wie in den vergangenen Jahren erneut in der Grundschule Großrinderfeld und entführte die großen und kleinen Gäste in die Welt der Oper und der Märchen. Mit ihrem Stück „Es war einmal (PDF-Datei)“ (PDF Datei) brachten die Akteure Kinderaugen zum Leuchten und eine deutlich spürbare Spannung in die Turnhalle.

Alles scheint aus den Fugen geraten: Die Märchenwelt steht Kopf! Auf einmal will Gretel ihren Bruder in den Ofen schieben, der böse Wolf ist überhaupt nicht mehr böse und Aschenputtel geht nicht auf den Ball, da Dornröschen ihre Schuhe gestohlen hat… und an allem ist der Spiegel der Schneekönigin schuld, den die böse Hexe Davina Diavolo repariert hat und nun für Unheil in der sonst so friedlichen Märchenwelt sorgt! Die gestiefelte Katze sieht daher nur noch einen Ausweg: Sie muss in die Welt der Menschen und dort einen wahren Märchen-Kenner davon überzeugen, ihr zu helfen, den Spiegel zu zerstören. Ihre Wahl fällt dabei auf den Professor Zacharias Zauberkobel, der nicht nur alle Märchen kennt, sondern sie liebt und sogar ein Märchenexplorationszauberbuch erfunden hat. Sein Lieblingsmärchen, wie könnte es anders sein, ist ‚Der gestiefelte Kater‘. Umso erstaunter ist dieser, als da plötzlich eine gestiefelte Katze vor ihm steht, die nicht nur hartnäckig und schlau, sondern auch charmant zu sein scheint. Es braucht nicht viel Überredungskunst und schon steckt der Professor in einem wilden Abenteuer im Märchenland. Zacharias muss also zunächst Dornröschen überzeugen, Aschenputtels Schuhe zurückzugeben. Im Anschluss bedarf es noch einiger Überredungskunst, dass Aschenputtel auch wirklich auf den Ball geht. Doch damit nicht genug: Der Professor belehrt Gretel durch Gesang, wieder gut zu werden und nicht ihren Bruder, sondern die Hexe in den Ofen zu schieben. Nachdem dann auch noch der Wolf mithilfe eines Splitters des Zauberspiegels wieder böse wird und die Schneekönigin dem Professor ihre schönste Schneeflocke schenkt, kann ihn und die gestiefelte Katze nichts mehr aufhalten. Am Ende siegt das Gute über das Böse und die Märchenwelt ist gerettet! Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute! Das ganze Stück, gespielt von nur zwei Akteuren, der Sopranistin Bettina Langmann und dem Bariton Manuel Heuser, die in alle Rollen und hinter der Bühne rasant schnell in die verschiedenen Kostüme schlüpften, war von wunderbaren Gesangseinlagen (Video) untermalt. Es gab zudem ein „Mitmachlied“ (Video), das alle Kinder vorab im Musikunterricht einübten und lauthals mitsingen konnten. Des weiteren durften auch je zwei Kinder jeder Klasse Teil des Stücks werden und als Lebkuchen und Schnee- Kinder mitspielen. Solch einen schauspielerischen Genuss durften aber nicht nur die Grundschüler der Grundschule Großrinderfeld erleben, sondern zu den Gästen zählten auch die Vorschulkinder aus Großrinderfeld, Gerchsheim und Schönfeld. Im Rahmen einer Kooperation des Landes Baden – Württemberg waren zudem die Sonderpädagogischen Bildungszentren aus Tauberbischofsheim und Lauda bei der Aufführung „Es war einmal…“ der TourneeOper Mannheim dabei.

Nach 90 Minuten endete der musikalische Ausflug in die Märchenwelt, doch die Begeisterung hielt an. Im Anschluss an das Stück durften die Gäste Fragen stellen und die beiden Akteure standen Rede und Antwort. Eine Autogrammkarte für jedes Kind am Ende des Auftritts war dann das Highlight zum Abschluss des aufregenden Vormittages. Und wenn sie nicht gestorben sind, …

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